Babyhaut braucht Pflege und viel Feuchtigkeit

Martine Bernier

Gesundheitsjournalistin, Chefredaktorin

Mai 6, 2021

Babyhaut ist weich und zart, aber auch viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Bis zum Alter von 4 Jahren ist sie für äussere Einflüsse besonders anfällig und braucht besondere Pflege und Schutz.

Verwenden Sie Ihre Hautpflegeprodukte niemals für Ihr Baby. Sie sind häufig zu aggressiv und nicht geeignet. Benützen Sie vielmehr Produkte aus speziellen Pflegeserien für Babys. Sie wurden zur Pflege von empfindlicher Babyhaut entwickelt, sind meist hypoallergen und haben einen neutralen PH-Wert. Die Verwendung einer guten Feuchtigkeitscreme ist für die tägliche Pflege unverzichtbar. Sie wird morgens oder abends nach dem Waschen aufgetragen und bevor Sie mit Ihrem Baby raus ins Freie gehen. Körperpartien, die äusseren Einflüssen besonders stark ausgesetzt sind, wie Hände und Gesicht müssen gezielt eingecremt werden. So werden sie vor Wind, aber auch vor den Temperaturunterschieden zwischen der Wohnung und draussen geschützt.

Es gibt verschiedene Arten von feuchtigkeitsspendenden Produkten:

  • Cremes zur Pflege von Körper und Gesicht. Sie sind fettender und reichhaltiger als Milchlotionen und zeigen schon in kleinen Mengen Wirkung.
  • Körpermilch oder nicht fettende und nicht klebende feuchtigkeitsspendende Lotionen, die schnell in die Haut einziehen. Sie werden auf dem ganzen Körper aufgetragen und verhindern ein Austrocknen der Haut.

  • Feuchtigkeitsspendende Sticks, die speziell zur praktischen Anwendung unterwegs entwickelt wurden. Sie sind für die empfindlichsten Hautpartien bestimmt und wurden besonders pflegend formuliert, meist auf der Basis von pflanzlicher Butter wie Karité-Butter, oder einer mit beruhigenden Wirkstoffen angereicherten pharmazeutischen Formel.

Windelwechsel

Es ist wichtig, ein sauberes Baby zu haben. Es muss regelmässig gewickelt werden. Man muss die Windeln oft wechseln. Am Anfang werden sie so oft gewechselt, wie das Baby isst. Wechselt man die Windeln vor dem Stillen, so kann es sein, dass das Baby sofort nach dem Stillen alles wieder dreckig macht. Wechselt man die Windeln nach dem Stillen, so kann es sein, dass das Kleine durch die Bewegungen Milch erbricht. Wenn sie aber ganz sanft vorgehen, ist es der beste Augenblick. Diese Wickel-Momente, die den Tag mehr oder weniger regelmässig unterbrechen, sind wunderbar, um zusammen zu spielen, sich auszutauschen und einander nahe zu sein. Eine Mutter, die ihr Kleines stillt, kann das Wickeln hin und wieder dem Vater überlassen; so fühlt er sich in die tägliche Pflege mit einbezogen.

GUTER TIPP: 
Um Rötungen oder Infektionen zu vermeiden, waschen Sie den Po gründlich mit lauwarmem Wasser und ein wenig zarter Seife. Säubern Sie auch zwischen Hautfalten. Spülen und trocknen Sie den Po gut ab, um Reizungen zu vermeiden. Verwenden Sie, wenn nötig, eine vom Arzt oder von Ihrer Hebamme empfohlene Schutzcreme.

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